Informationen Februar 2021

Hallo 2CV-Freunde

Die Coronakrise läßt uns nicht aufatmen . . .

Es ist jetzt fast ein Jahr vergangen, seit wir zum ersten Mal von dem Corona-Virus gehört hatten und in der Folge dann auch immer mehr von den Auswirkungen betroffen waren.

Das Jahr 2021 ging dahin, ohne dass uns das Virus hätte aufatmen lassen - nein, im Gegenteil, es wurden viele verschiedene teils verzweifelte Versuche gemacht, wieder zu einer gewissen "Normalität" im Alltag zurück zu finden, aber weltweit hat sich dieses Virus ausgebreitet und in kürzester Zeit zu einer noch nie dagewesenen Pandemie entwickelt, die auch heute, ein Jahr später bei weitem noch nicht ausgestanden ist. Ganz im Gegenteil, es entstehen nun wöchentlich neue "Mutationen", die Polikti und Bürger jetzt langsam aber sicher an den Rand der Verzweiflung bringen. Vor allen Dingen die Menschen, deren "Berufe" und/oder Beschäftigungsverhältnisse unmittelbar mit der Verbreitung des Virus zum erliegen kamen, deren "Notreserven" nach einem Jahr Viruskampf nun vollends aufgebraucht sind und die jetzt und aktuell vor dem finanzeiellen und moralischen "Aus" ihrer Geschäfte und Jobs stehen. Man kann diesen Unmut und den Ärger durchaus verstehen, wenn jetzt immer heftiger und mehr zum "Lockern" der landesweiten Restriktionen aufgerufen wird. Ein Teufelskreis, für den verständlicherweise keiner mehr so recht die Verantwortung übernehmen will. Mit Bangen sehe ich den kommenden Wochen und Monaten in Richtung Sommer 2021 entgegen. So "Grass" hätte sich diese Pandemie wohl niemand noch vor einem Jahr vorgestellt. . .

Da ist es nicht leicht Ruhe zu bewahren - auch wenn man selbst scheinbar kaum von der Pandemie beruflich, oder finanziell betroffen ist. Wir fahren einmal die Woche raus um Getränke und Nahrung einzukaufen, halten Abstand, nicht zuletzt auch von Freunden und Verwandten.

Aber all' das mutet befremdlich an, wenn man sieht, wie ganze Berufssparten wie Reiseveranstalter, Fluggesellschaften, Hotel- und Restaurantbetriebe und die gesamte Künstlerbranche einschließlich der "Macher" im Hintergrund, die für die Bühnentechnik und Organisationen von Events von Nöten waren seit über einem Jahr absolut keine Aufträge mehr haben - und dadurch jeden Tag den der Lookdown anhält der Pleite näher kommen.

Wie wied das ausgehen, was kommt da noch auf uns zu ? Draußen scheint eine blank geputzte Sonne vom blauen Himmel. Was wäre das für ein toller Fastnachtsonntag für abertausene von Narren im kalten Winterdeutschland.

Öffnet man jedoch die Tür zum Hof, dann hört man "NICHTS", eine absolute Stille liegt über der Landschaft statt ferne Musik von sich formierenden Gruppen die heute die "närrische Fasend"in Bexbach zelebrieren würden und dabei mit viel Spaß, warmer Kleidung und dem ein oder anderen Schnaps in den Tag feiern würden.

Gespannte Stille liegt überall in der Luft - und sie macht Angst - diese Stille

Entefahr’n ist wunderbar - taut Sonne Schnee im Februar…

Ronny

Zurück